Jenny Marx

Jenny Marx

(1814 - 1881)

Jenny v. Westphalen – das schönste Mädchen von Trier

Karl Marx

Karl Marx

(1818-1883)

Karl Marx (1818-1883) – Philosoph, Ökonom und Journalist

Das Geburtshaus in Salzwedel

Das Geburtshaus in Salzwedel

Seit dem 17. Mai 2011 sind im Geburtshaus wieder 2 Räume im Erdgeschoß als Gedenkzimmer eingerichtet...

Die Hansestadt Salzwedel

Die Hansestadt Salzwedel

Salzwedel, im Nordwesten der Altmark an der Jeetze gelegen...

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Das Geburtshaus in Salzwedel

Auf den Grundmauern zweier älterer Gebäude wurde in der Altstadt, nahe der Marienkirche, 1737 für den Bürgermeister Joachim Valentin Ludolph Niedt (1701-1768, Bürgermeister seit 1735) ein ansehnliches zweistöckiges Wohnhaus errichtet. Nach der alten Hauszählung, die einheitlich alle Salzwedeler Hausgrundstücke durchnumerierte, trug es die Nummern 136/137, ab 1878 dann die Bezeichnung „Lorenzstraße 20“.

Jenny Marx HausNachdem es mehrere Jahrzehnte als repräsentatives Wohnhaus gedient hatte, erwarb es 1808 der Unterpräfekt von Bülow als Sitz der Distriktsverwaltung. Bereits 1809 wurde Johann Ludwig von Westphalen neuer Unterpräfekt des Distrikts Salzwedel im Elbedepartement und am 12. Februar 1814 wurde hier (als ältestes Kind aus seiner zweiten Ehe mit Caroline Amalie Julie geb. Heubel) Johanna Bertha Julie Jenny von Westphalen geboren, die später den Philosophen Karl Marx heiratete.

Von 1816 bis 1851 befand sich das Gebäude wieder als Wohnhaus in Privatbesitz, dann wurde es erneut als Sitz des Landrats benötigt, zunächst angemietet und 1854 gekauft. Bis 1952 diente das Gebäude als Landratsamt – mit einer Unterbrechung von 1880 bis 1920, als es Garnisonslazarett für das 1866 in Salzwedel einquartierte Ulanenregiment war. 1934 änderte sich die Straßenansicht des Gebäudes – das Dachgeschoß wurde ausgebaut und zur Straße und zum Hof hin entstanden Giebel.

Geburtshaus-Jenny_neu_400x6001949 wurde anläßlich des 135. Geburtstages von Jenny von Westphalen die Lorenzstraße in „Jenny-Marx-Straße“ umbenannt und gleichzeitig in ihrem Geburtshaus, das noch von der Kreisverwaltung genutzt wurde, eine kleine Gedenkstätte eingeweiht. In den Jahren 1968/1969 wurde dann schließlich im ganzen Gebäude ein „Museum über die Familie Marx“ eingerichtet: der erste Teil wurde am 5. Mai 1968 zum 150. Geburtstag von Karl Marx übergeben, das ganze Museum wurde am 26. September 1969 anläßlich des 20. Jahrestages der DDR eingeweiht. Im Oktober 1984 wurde der neu gestaltete Garten hinter dem Haus übergeben, dessen besondere Attraktion die lebensgroße Bronzefigur „Jenny“ des Magdeburger Bildhauers Heinrich Apel ist. Zuvor war die Bronzeplastik seit April 1981 Bestandteil der Ausstellung im Museum.

Nach 1990 wurde das Jenny-Marx-Haus dem Danneil-Museum angegliedert. Während die Mehrzahl der Räume für Wechselausstellungen genutzt wurde, blieb im Erdgeschoß bis zum Jahr 2005, als die Kreismusikschule in das Gebäude zog, ein Gedenkzimmer als letzter Rest der Ausstellung zur Familie Marx erhalten. Im Juli 2000 wurde das Gebäude in das Projekt „Frauenorte“ des Landes Sachsen-Anhalt integriert und eine entsprechende Tafel neben der Eingangstür angebracht. In Vorbereitung des Ausbaus und der Erweiterung der Kreismusikschule wurde im Mai und Juni 2010 auf dem Hof durch das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie eine archäologische Ausgrabung durchgeführt. Seit dem 17. Mai 2011 sind im Geburtshaus wieder 2 Räume im Erdgeschoß als Gedenkzimmer eingerichtet, die an die berühmte Tochter Salzwedels erinnern sollen.

 
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[ Radiobeitrag MDR - 25.02.2013 ]

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