Jenny Marx

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(1814 - 1881)

Jenny v. Westphalen – das schönste Mädchen von Trier

Karl Marx

Karl Marx

(1818-1883)

Karl Marx (1818-1883) – Philosoph, Ökonom und Journalist

Das Geburtshaus in Salzwedel

Das Geburtshaus in Salzwedel

Seit dem 17. Mai 2011 sind im Geburtshaus wieder 2 Räume im Erdgeschoß als Gedenkzimmer eingerichtet...

Die Hansestadt Salzwedel

Die Hansestadt Salzwedel

Salzwedel, im Nordwesten der Altmark an der Jeetze gelegen...

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Die Hansestadt Salzwedel

Salzwedel, im Nordwesten der Altmark an der Jeetze gelegen, wird erstmals im Jahr 1112 urkundlich erwähnt. Von 1263 bis 1518 war Salzwedel Mitglied der Hanse und trägt daher seit 2008 offiziell den Namen „Hansestadt Salzwedel“. Viele der das Stadtbild prägenden Gebäude stammen noch aus dieser Zeit, so z. B. die großen  Backsteinkirchen, die Türme und Tore der Stadtbefestigung, der Burgturm und das Altstädter Rathaus, das heutige Amtsgericht.

Als Salzwedel zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Mitgliedschaft in der Hanse und somit den Zugang zum Fernhandel in die Handelsgebiete der Hanse verlor, wurden andere Faktoren wichtig für die weitere Entwicklung: intensive Beziehungen zum agrarisch geprägten Umland, das Weiterbestehen exportorientierten (nun mehr an den Bedürfnissen des Nahmarkts orientierten) Handwerks (Textilproduktion, Brauereien) und die allmähliche Herausbildung von Verwaltungsfunktionen. Auch im 16. und frühen 17. Jahrhundert entstanden in Salzwedel noch eindrucksvolle Bauwerke, so die Neustädter Lateinschule, das Rathaus und das Kaufhaus der Neustadt und die Propstei. Bis zum Jahr 1713 waren Altstadt und Neustadt selbständige Städte mit eigenem Rat und eigener Verwaltung und 1744 wurden die beiden Lateinschulen vereinigt. Aus dieser „kombinierten Stadtschule“ ging später das Gymnasium hervor. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde Salzwedel Standort eines preußischen Kürassierregiments und damit Garnisonsstadt.

In der napoleonischen Zeit gehörte Salzwedel zum Königreich Westphalen und war als Sitz eines Unterpräfekten Distrikts-Hauptort im Elbedepartement. Die Chausseebauten ab Mitte des 19. Jahrhunderts und die Eröffnung der Eisenbahnstrecke Stendal – Salzwedel im Jahr 1870 schlossen Salzwedel an das moderne Verkehrsnetz an und ermöglichten so an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die Entstehung einiger mittelständischer Industriebetriebe (Pumpenfabrik, Zuckerfabrik, Chemiewerk, Bergschloßbrauerei). Salzwedels Bedeutung als Schulstadt stieg in dieser Zeit durch den Neubau des Gymnasiums, die Errichtung einer Höheren Mädchenschule und schließlich durch den Bau der Höheren Landwirtschaftsschule. Auch Salzwedels bekanntestes Produkt, der Baumkuchen, ist im 19. Jahrhundert hier heimisch geworden.

Die bis dahin eher vorteilhafte Lage Salzwedels an der Grenze zum Hannoverschen Wendland und in der Nähe zu anderen Teilen Niedersachsens brachte Salzwedel mit Gründung der DDR und vor allem seit der Grenzsicherung 1961 in eine Randlage mit sehr schlechten Entwicklungsaussichten. Als besonders segensreich erwies sich daher die Erschließung ergiebiger Erdgasvorkommen in der nordwestlichen Altmark, die vor allem ab 1968 zu starkem Zuzug nach Salzwedel, zur Errichtung von Neubaugebieten, neuen Straßen und neuen Kultureinrichtungen (Kulturhaus) führten.

Nach der politischen Wende 1989/90 und dem Anschluß an die BRD verschwanden die bis dahin bestehenden Industriebetriebe fast vollständig. Das schlechte Angebot an Arbeitsplätzen führt zu starken Abwanderungsverlusten vor allem jüngerer Menschen. Den sinkenden Bevölkerungszahlen kann durch Eingemeindungen in den Jahren 2003 bis 2011 nur kurzzeitig begegnet werden. Sehr vorteilhaft entwickelt hat sich in den letzten 20 Jahren dagegen das Stadtbild und das kulturelle Leben. So ist das nunmehr bald 900 Jahre alte Salzwedel eine sehenswerte Kreisstadt mit reicher geschichtlicher Vergangenheit.

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[ Radiobeitrag MDR - 25.02.2013 ]

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